#22

Finanzen auf einer Weltreise

Du hast gespart, gespart, gespart. Und jetzt geht’s los! Wie du am besten an dein Geld kommst, sicher damit umgehst und Gebühren vermeidest, erfährst du hier.

Bargeld

Bargeld wird das Zahlungsmittel Nummer 1 auf deiner Weltreise sein. Nicht nur, weil die Bezahlung damit keine Gebühren kostet, wenn du die richtige Reisekreditkarte zum Geldabheben hast. Je weniger entwickelt das Reiseland ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass du viele Dinge sowieso nicht mit der Karte zahlen kannst. Trotzdem brauchst du nicht mit Bündeln von Landeswährung in der Tasche ins Flugzeug steigen. Es reicht, wenn du nach Ankunft am Flughafen mit deiner Kreditkarte Geld abhebst. Hebe, solange du dich in dicht bevölkerten Gegenden bewegst, immer nur kleine Summen ab. Je weniger Bargeld du herumträgst, desto weniger kann abhandenkommen.

Kleingeld rules

Wichtig ist auch, immer Kleingeld parat zu haben, denn vor allem in Taxis oder an kleinen Marktständen können (und wollen) die Menschen meist nicht wechseln. Ohne Kleingeld gibst du schnell wesentlich mehr Geld aus, als dir lieb ist, wenn du gerade etwas dringend brauchst.

Vermeide Wechselstuben 

Geld zu tauschen lohnt sich aufgrund der Gebühren eher selten. Schaue daher, dass du die Landeswährung immer komplett im ausgibst, bevor du ins nächste Reiseland weiterziehst.

US$ und €uro als Reserve

In einigen Ländern wird bei der Einreise direkt eine „On-Arrival-Gebühr“ fällig. Da ist es praktisch, wenn du immer 100-200 US$ oder auch Euro im Rucksack hast. Diese Währungen werden in der Regel überall akzeptiert, mitunter sogar nur diese, z.B. an bestimmten Grenzübergängen in Asien. Generell sind diese beiden Währungen aber nur als Notgroschen gedacht. Für den Fall, dass du kein anderes Zahlungsmittel zur Verfügung hast.

Niemals ohne Cash!

Geht’s aufs Land, gibt es oft keine Automaten, vor allem in Ländern der dritten Welt oder dünn besiedelten Gegenden. Erkundige dich daher immer vorab über vorhandene ATMs, wenn du so eine Tour planst, und nimm ausreichend Bargeld mit. Fahre niemals (!) komplett ohne Bargeld los. Denn wenn du erst am Ankunftsort feststellst, dass es keine ATMs gibt oder diese nicht funktionieren, hast du ein großes Problem.

Bargeld

Bargeld wird das Zahlungsmittel Nummer 1 auf deiner Weltreise sein. Nicht nur, weil die Bezahlung damit keine Gebühren kostet, wenn du die richtige Reisekreditkarte zum Geldabheben hast. Je weniger entwickelt das Reiseland ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass du viele Dinge sowieso nicht mit der Karte zahlen kannst.

Trotzdem brauchst du nicht mit Bündeln von Landeswährung in der Tasche ins Flugzeug steigen. Es reicht, wenn du nach Ankunft am Flughafen mit deiner Kreditkarte Geld abhebst. Hebe, solange du dich in dicht bevölkerten Gegenden bewegst, immer nur kleine Summen ab. Je weniger Bargeld du herumträgst, desto weniger kann abhandenkommen.

Kleingeld rules

Wichtig ist auch, immer Kleingeld parat zu haben, denn vor allem in Taxis oder an kleinen Marktständen können (und wollen) die Menschen meist nicht wechseln. Ohne Kleingeld gibst du schnell wesentlich mehr Geld aus, als dir lieb ist, wenn du gerade etwas dringend brauchst.

Vermeide Wechselstuben 

Geld zu tauschen lohnt sich aufgrund der Gebühren eher selten. Schaue daher, dass du die Landeswährung immer komplett im ausgibst, bevor du ins nächste Reiseland weiterziehst.

US$ und €uro als Reserve

In einigen Ländern wird bei der Einreise direkt eine „On-Arrival-Gebühr“ fällig. Da ist es praktisch, wenn du immer 100-200 US$ oder auch Euro im Rucksack hast. Diese Währungen werden in der Regel überall akzeptiert, mitunter sogar nur diese, z.B. an bestimmten Grenzübergängen in Asien. Generell sind diese beiden Währungen aber nur als Notgroschen gedacht. Für den Fall, dass du kein anderes Zahlungsmittel zur Verfügung hast.

Niemals ohne Cash!

Geht’s aufs Land, gibt es oft keine Automaten, vor allem in Ländern der dritten Welt oder dünn besiedelten Gegenden. Erkundige dich daher immer vorab über vorhandene ATMs, wenn du so eine Tour planst, und nimm ausreichend Bargeld mit. Fahre niemals (!) komplett ohne Bargeld los. Denn wenn du erst am Ankunftsort feststellst, dass es keine ATMs gibt oder diese nicht funktionieren, hast du ein großes Problem.

Kreditkarten

Vergiss Traveller Checks und Co. Die sind umständlich, nur in Banken einlösbar, mit Gebühren verbunden und kaum noch üblich. Das A und O ist (mind.) eine Kreditkarte. Die brauchst du nicht nur, um unterwegs online Flüge, Hostels oder auch Touren zu buchen. Du kannst in vielen Ländern der Welt damit bezahlen und bei einigen Karten an „ATMs“ (Geldautomaten) auch kostenlos Bargeld abheben.

Vorsicht vor Gebühren

Allerdings sind direkte, bargeldlose Zahlungen mit der Kreditkarte in Fremdwährung häufig mit 1-2 % Gebühren verbunden. Dies kannst du aber mit der Wahl der richtigen Reisekreditkarte ganz einfach vermeiden.

Qual der Wahl

Wenn möglich, nimm unbedingt zwei verschiedene Reisekreditkarten mit.. Dmit bist du auf der sicheren Seite, falls eine Karte mal verloren geht oder nicht (mehr) funktioniert.

Die beliebtesten Kreditkarten für Weltreisen (keine Jahresgebühr, kostenlose Bezahlung & Bargeldbehebungen im Ausland) werden von der DKB*, Santander* und Barclaycard* angeboten.

Wenn die Karten weg sind

Notiere dir an einem sicheren Ort sowohl Karten- und Servicenummer als auch die Telefonnummer der Notfallhotline. Diese Daten brauchst du im Falle eines Verlustes, um die Karte umgehend sperren zu lassen.

Kreditkarten

Vergiss Traveller Checks und Co. Die sind umständlich, nur in Banken einlösbar, mit Gebühren verbunden und kaum noch üblich. Das A und O ist (mind.) eine Kreditkarte. Die brauchst du nicht nur, um unterwegs online Flüge, Hostels oder auch Touren zu buchen. Du kannst in vielen Ländern der Welt damit bezahlen und bei einigen Karten an „ATMs“ (Geldautomaten) auch kostenlos Bargeld abheben.

Vorsicht vor Gebühren

Allerdings sind direkte, bargeldlose Zahlungen mit der Kreditkarte in Fremdwährung häufig mit 1-2 % Gebühren verbunden. Dies kannst du aber mit der Wahl der richtigen Reisekreditkarte ganz einfach vermeiden.

Qual der Wahl

Wenn möglich, nimm unbedingt zwei verschiedene Reisekreditkarten mit.. Dmit bist du auf der sicheren Seite, falls eine Karte mal verloren geht oder nicht (mehr) funktioniert.

Die beliebtesten Kreditkarten für Weltreisen (keine Jahresgebühr, kostenlose Bezahlung & Bargeldbehebungen im Ausland) werden von der DKB*, Santander* und Barclaycard* angeboten.

Wenn die Karten weg sind

Notiere dir an einem sicheren Ort sowohl Karten- und Servicenummer als auch die Telefonnummer der Notfallhotline. Diese Daten brauchst du im Falle eines Verlustes, um die Karte umgehend sperren zu lassen.

App-Tipps

XE Currency – Schnell einen Überblick über Wechselkurse bekommen.

Financisto (And.) / Trail Wallet (iOS) 
Ausgaben unterwegs im Blick behalten und sehen, wo du sparen kannst.

Splitwise – Sehen, wer wem was schuldet, wenn du nicht allein unterwegs bist.

App-Tipps

XE Currency – Schnell einen Überblick über Wechselkurse bekommen.

Financisto (And.) / Trail Wallet (iOS) 
Ausgaben unterwegs im Blick behalten und sehen, wo du sparen kannst.

Splitwise – Sehen, wer wem was schuldet, wenn du nicht allein unterwegs bist.

EC-Karte / Bankkarte

Wenn deine Karte an das Cirrus- oder Maestro-Netzwerk angeschlossen ist, kannst du damit ebenfalls theoretisch weltweit Geld abheben. Diese Symbole findest du auf deiner Karte. Falls sie diese Symbole nicht hat, besorge dir möglichst eine, die an dieses Netzwerk angeschlossen ist. Gebühren fallen bei Abhebung mit dieser Karte aber immer an.

Der Nachteil bei diesen Karten ist, dass in vielen Reiseländern das Abheben grundsätzlich nur an wenigen Geldautomaten funktioniert. Daher ist eine Kreditkarte für Bargeldabhebungen auf einer Weltreise definitiv die sicherere und auch günstigere Variante. Denn Gebühren fallen bei einer EC-Karte in der Regel immer an.

Direkt bezahlen mit einer EC-Karte, sowie man es von zu Hause kennt, kann man im außereuropäischen Ausland normalerweise sowieso nicht. Die EC-Karte ist daher eher als Notfall-Karte gedacht und kann daher sorgenfrei tief im Rucksack verstaut werden. Hauptzahlungsmittel auf deiner Weltreise werden Bargeld und Kreditkarten sein.

EC-Karte / Bankkarte

Wenn deine Karte an das Cirrus- oder Maestro-Netzwerk angeschlossen ist, kannst du damit ebenfalls theoretisch weltweit Geld abheben. Diese Symbole findest du auf deiner Karte. Falls sie diese Symbole nicht hat, besorge dir möglichst eine, die an dieses Netzwerk angeschlossen ist. Gebühren fallen bei Abhebung mit dieser Karte aber immer an.

Der Nachteil bei diesen Karten ist, dass in vielen Reiseländern das Abheben grundsätzlich nur an wenigen Geldautomaten funktioniert. Daher ist eine Kreditkarte für Bargeldabhebungen auf einer Weltreise definitiv die sicherere und auch günstigere Variante. Denn Gebühren fallen bei einer EC-Karte in der Regel immer an.

Direkt bezahlen mit einer EC-Karte, sowie man es von zu Hause kennt, kann man im außereuropäischen Ausland normalerweise sowieso nicht. Die EC-Karte ist daher eher als Notfall-Karte gedacht und kann daher sorgenfrei tief im Rucksack verstaut werden. Hauptzahlungsmittel auf deiner Weltreise werden Bargeld und Kreditkarten sein.

Google/Apple/Samsung-Pay

Diese drei Bezahldienste funktionieren im Prinzip ähnlich: Sie ermöglichen das kontaktlose Bezahlen via Smartphone, sofern der Händler diese Funktion akzeptiert. Du erkennst das an dem NFC-Symbol, das dann im Kassenbereich sichtbar sein sollte.

Du kannst die jeweilige App auf dein Smartphone laden und entweder mit deiner Kreditkarte oder mit deinem Paypal-Konto verknüpfen, um kontaktlos zu zahlen. Das hat den Vorteil, dass du auf deiner Weltreise kostenlos kontaktlose Zahlung nutzen kannst, wo ansonsten Kreditkartengebühren anfallen würden.

Der Bezahldienst ist sicher, weil eine virtuelle Kartennummer erstellt wird und der Sicherheitscode sich bei jedem Bezahlvorgang ändert. Wenn du dein Smartphone verlierst, musst du nur das Handy sperren lassen. Anschließend kannst du deine verknüpfte Kreditkarte ganz normal weiter benutzen, da sie nicht missbraucht werden kann, wenn dein Handy gesperrt wurde.

Google/Apple/Samsung-Pay

Diese drei Bezahldienste funktionieren im Prinzip ähnlich: Sie ermöglichen das kontaktlose Bezahlen via Smartphone, sofern der Händler diese Funktion akzeptiert. Du erkennst das an dem NFC-Symbol, das dann im Kassenbereich sichtbar sein sollte.

Du kannst die jeweilige App auf dein Smartphone laden und entweder mit deiner Kreditkarte oder mit deinem Paypal-Konto verknüpfen, um kontaktlos zu zahlen. Das hat den Vorteil, dass du auf deiner Weltreise kostenlos kontaktlose Zahlung nutzen kannst, wo ansonsten Kreditkartengebühren anfallen würden.

Der Bezahldienst ist sicher, weil eine virtuelle Kartennummer erstellt wird und der Sicherheitscode sich bei jedem Bezahlvorgang ändert. Wenn du dein Smartphone verlierst, musst du nur das Handy sperren lassen. Anschließend kannst du deine verknüpfte Kreditkarte ganz normal weiter benutzen, da sie nicht missbraucht werden kann, wenn dein Handy gesperrt wurde.

Sicherheit

1. Diskretion

Trage dein Bargeld nie außen oder womöglich sichtbar mit dir herum. In Ländern mit erhöhtem Sicherheitsrisiko am besten nicht einmal in einem Portemonnaie, sondern an unterschiedlichen Orten. Das Bargeld des Tages kann man z.B. auch einfach in die Hosentasche stecken.

Geldgürtel oder ähnliches, die unter der Kleidung getragen werden, sind eher Transportmöglichkeiten für Geld, das man gerade nicht akut braucht. Denn es bringt nicht viel Sicherheit, diese Verstecke dann am Marktstand preisgeben zu müssen.

3. Limits

Richte für deine Kreditkarten und Konten Tageslimits ein. Wenn die Karte verschwindet, ist sonst womöglich deine komplette Reisekasse futsch, wenn du den Verlust nicht schnell genug bemerkst. Ein Limit bewirkt, dass über diese Grenze hinaus kein Geld abgehoben werden kann. Bei Prepaid-Kreditkarten kann man ja ohnehin immer nur so viel Geld ausgeben, wie zuvor auf die Karte gebucht wurde.

2. Geld abzählen

Wenn du weißt, was du kaufen möchtest und was das kostet, zähle das Geld vorher ab. Dann kannst du es einfach lose in die Tasche stecken. So musst du nicht dein ganzes Portemonnaie herausholen und den Stapel Scheine abzählen, den du aus dem ATM gezogen hast.

4. Aufbewahrung

Karten sind ebenfalls sicherer in kleinen Taschen irgendwo tief im Gepäck, als in Portemonnaies. Wenn man eine sichere Unterbringungsmöglichkeit in der Unterkunft hat, z.B. einen verschließbaren Schrank, kann man sie auch dort lassen.

5. Kreditkarten

Bei Kreditkarten den dreistelligen Card Validation Code (CVC) auf der Rückseite der Karte herauskratzen und auswendig lernen oder an einer unauffälligen Stelle notieren, dann kann man online mit der Karte nichts mehr anfangen. Kreditkarten nicht unterschreiben, sondern mit dem Hinweis „see ID“ versehen, dann sind sie nur in Verbindung mit deinem Ausweis gültig.

Sicherheit

Diskretion

Trage dein Bargeld nie außen oder womöglich sichtbar mit dir herum. In Ländern mit erhöhtem Sicherheitsrisiko am besten nicht einmal in einem Portemonnaie, sondern an unterschiedlichen Orten. Das Bargeld des Tages kann man z.B. auch einfach in die Hosentasche stecken.

Geldgürtel oder ähnliches, die unter der Kleidung getragen werden, sind eher Transportmöglichkeiten für Geld, das man gerade nicht akut braucht. Denn es bringt nicht viel Sicherheit, diese Verstecke dann am Marktstand preisgeben zu müssen.

Geld abzählen

Wenn du weißt, was du kaufen möchtest und was das kostet, zähle das Geld vorher ab. Dann kannst du es einfach lose in die Tasche stecken. So musst du nicht dein ganzes Portemonnaie herausholen und den Stapel Scheine abzählen, den du aus dem ATM gezogen hast.

Aufbewahrung

Karten sind ebenfalls sicherer in kleinen Taschen irgendwo tief im Gepäck, als in Portemonnaies. Wenn man eine sichere Unterbringungsmöglichkeit in der Unterkunft hat, z.B. einen verschließbaren Schrank, kann man sie auch dort lassen.

Limits

Richte für deine Kreditkarten und Konten Tageslimits ein. Wenn die Karte verschwindet, ist sonst womöglich deine komplette Reisekasse futsch, wenn du den Verlust nicht schnell genug bemerkst. Ein Limit bewirkt, dass über diese Grenze hinaus kein Geld abgehoben werden kann. Bei Prepaid-Kreditkarten kann man ja ohnehin immer nur so viel Geld ausgeben, wie zuvor auf die Karte gebucht wurde.

Kreditkarten

Bei Kreditkarten den dreistelligen Card Validation Code (CVC) auf der Rückseite der Karte herauskratzen und auswendig lernen oder an einer unauffälligen Stelle notieren, dann kann man online mit der Karte nichts mehr anfangen. Kreditkarten nicht unterschreiben, sondern mit dem Hinweis „see ID“ versehen, dann sind sie nur in Verbindung mit deinem Ausweis gültig.

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